Alternative Treibstoffe: Autogas und Co.

Jetzt habe ich es bei Mitfahrgelegenheiten schon ein paar Mal erlebt, dass Fahrer Ihr Auto umgerüstet haben, um auch Gas tanken zu können. Dabei handelte es sich nicht um einen Totalumbau sondern um eine Aufrüstung. Dazu wird der Ersatzreifen entfernt um an dessen Stelle den Gastank unterzubringen. Auch am Motor müssen ein Paar Modifikationen vorgenommen werden, damit dieser die Gasmischung richtig verbrennen kann. Der ganze Umbau lohne sich allerdings nur für Vielfahrer, da sich die Kosten erst nach ca. 60.000 km rechnen. Nebenbei bemerkt, der letzte Fahrer lies den umkomplizierten Umbau an seinem 3er BWM Baujahr ‘95 (BWM soll auf Grund der robusten Bauart der Motoren besonders gut dafür geeignet sein) in Polen durchführen, da dort Preise erheblich niedriger sind als in Deutschland.

Die Propan-Butan-Mischung, welche man dann nach dem Umbau tanken kann wird auch Autogas oder Flüssiggas (LPG) genannt. Vielfahrer erleben dadurch nicht nur eine erhebliche Kostenersparnis sondern schützen dabei auch noch die Umwelt, denn bei Autogas handelt es sich quasi um ein Abfallprodukt bei der Erdöl- und Erdgasförderung.

In Deutschland werden bereits über 300.000 Autos mit Autogas betrieben welche ca. 5.000 Tankstellen zum Nachbefüllen anfahren können. Und die Zahlen steigen stetig, wohl auf Grund der noch sehr niedrigen Steuer auf Flüssiggas (noch bis 2018 gesichert).

In Deutschland kostet der Liter Autogas zwischen 43 und 79 Cent. Dabei muss aber beachtet werden, dass der Verbrauch - auf Grund der geringeren Dichte von Flüssiggases - im Gasbetrieb um den Faktor 1,15 steigt. Die Kostenersparnis bei Tanken liegt deshalb bei ca. 60-70% vom normalen Benzinpreis.

Weitere ökolosch sinnvolle Alternativen sind:

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