Vom Kleinwagen zur Limousine

Die Zeiten in denen nur sparsame Studenten mit ihren alten Kleinwagen Mitfahrgelegenheiten anbieten und suchen sind längst vorbei. Heutzutage erkennen auch immer mehr Geschäftsleute und andere Besserverdiener die Vorteile der rollenden Ressourcenteilung.

Während man früher fast ausschließlich bei jungen Leuten im Alter zw. 18 und 28 Jahren in einem Fiat Panda, Renault 5 oder Opel Corsa mitfuhr, ist es heute schon sehr häufiger der Fall, dass das Auto von einer Person im Alter zw. 30 und 65 Jahren gelenkt wird. Die schon fest im Berufsleben stehenden Leute fahren dann nicht selten mit einem 5er BMW, Skoda Octavia, 300er Mercedes oder der gleichen. Luxus pur im Vergleich zu früher und im Vergleich zur Bahn.

Meine letzte Mitfahrgelegenheit kam sogar mit einem VW Tuareg. Als ich den Fahrer fragte wieso er Mitfahrgelegenheiten nutze, meinte er, weil er sonst ein schlechtes Gewissen habe, mit solch einem tollen Wagen, dessen Durchschnittsverbrauch bei ca. 16 Litern liegt, alleine eine Strecke von über 600 Kilometern zurückzulegen. Er teile sich lieber den Luxus und fühle sich somit besser.

Das nenne ich mal eine super Einstellung, die den Ruf der Mitfahrgelegenheit sehr verbessert, denn viele haben Angst sich in ein kleines relativ unsicheres Auto zu setzten, dass von einem Fahranfänger gelenkt wird. Heute ist das aufgrund der breiteren Verteilung in den sozialen Schichten anders. Man kann also sehr wohl erfahrene Fahrer mit sicheren Autos finden und das schon lange nicht mehr selten. Das Verständnis für die vielen Vorteile von Mitfahrzentralen bzw. Ressourcenteilung steigt rapide, wir können uns alle darüber freuen :-)

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