Die Jagd ist eröffnet
“Wer spock.com anwählt, könnte bald alles über sich finden, auch das, was geheim bleiben sollte.”
Diese Überschrift habe ich heute Morgen unter “Thema des Tages” der Süddeutschen Zeitung aufgeschnappt. Oft überfliege ich Überschriften einfach nur, während ich mein Kaffee trinke und der Sand aus meinen Augen langsam verschwindet, aber dieses Thema fand ich schon immer bedenklich und der Sand aus meinen Augen verschwand heute schneller als ich wollte.
Nun ist es soweit, die Jagd auf meine Privatsphäre ist eröffnet.
Spock.com will “Ergebnisse rund um Menschen präsentieren. Auf diese Weise unterscheiden wir uns von anderen Suchmaschinen: Wir sind nur auf Menschen ausgerichtet”, verkündet Jay Bhatti, einer der Gründer.
Nach Angaben der Süddeutschen Zeitung hat spock.com, bereits 100 Millionen Menschen indiziert und Daten von Milliarden Menschen über soziale Netwerke wie MySpace, Facebook oder Xing auswertet – um natürlich auch als Meta-Community zu funktionieren. Mich selbst habe ich zum Glück noch nicht gefunden aber wer weiß wie lang das noch dauert.
Tivoli - Blog schreibt:
“Wer bei Spock sein eigenes Profil neu anlegen will, muß seine Kontakte aus Plaxo, Linkedin, G-Mail, Yahoo, AOL oder MSN Hotmail importieren. Den Schritt kann man nicht übergehen…”
Ich finde Social-Communities wie oben genannte oder auch studivz etc. auch interessant, aber jeder sollte sich doch genau überlegen, ob er so leichtsinnig seine Privatsphäre im Internet präsentieren möchte.
Wir von nochPlatz haben ebenfalls ein Community-System, jedoch ist dieses bewußt schlank gehalten, da es uns nicht darum geht möglichst viele Daten des Nutzers zu bekommen. Der Community-Gedanke bietet die Möglichkeit mit Mitfahrgelegenheiten in Kontakt zu bleiben und der Nutzer kann so schon vor der Fahrt erkennen, ob er die Person schon kennt, mit der erfährt.
















